Wer bin ich?



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Vietnam

Der Deutsche Entwicklungsdienst

Als Entwicklungshelfer in Vietnam

Meine Briefe aus Vietnam

Reiseberichte aus Südafrika


Tja, das scheine tatsächlich ich zu sein - aufgenommen vor nicht allzulanger Zeit in Vietnam (na ja okay - es war im August '98). Okay, okay, wem das Bild zu alt ist, weiter unten gibt's ein fast Neues vom Oktober 2005.

Geboren wurde ich vor unzähligen Jahren - es war 1958 ;-) - auf der Schwäbischen Alb - genauer gesagt in Herbrechtingen (kennt das jemand?)
Mit 20 Jahren fing ich das Studium der Agrarbiologie an (in Stuttgart-Hohenheim). Dieses Studium konnte ich auch erfolgreich absolvieren und war somit ein echter Diplom-Agrarbiologe. Damit nicht genug fing ich auch noch an, zu promovieren - und durfte mich mit 32 Jahren dann auch tatsächlich Dr. rer. nat. nennen. Da meine Interessenschwerpunkte zu dieser Zeit eher im naturwissenschaftlichen Bereich als im landwirtschaftlichen lagen, promovierte ich im Fachbereich Zoophysiologie, genauer gesagt in Endokrinologie (Hormonkunde). Ich beschäftigte mich mit Hormonrezeptoren und mit Studenten. Letztere betreute ich in den endokrinologischen Praktika. Nach meiner Promotion zog es mich nach Berlin an die Freie Universität - just zum Zeitpunkt des Mauerfalls. Im pharmakologischen Institut arbeitete ich an der Erforschung von Lokalanästhetika, hielt Vorlesungen in Pharmakologie für Studenten der Medizin und betreute Doktoranden.

Ende 1993 - im zarten Alter von 35 Jahren - habe ich dann geheiratet und folgte meiner Frau Ute nach Vietnam, wo sie für den Deutschen Entwicklungsdienst (=> Homepage des DED) als Entwicklungshelferin zu arbeiten gedachte. Da ich mir ein Leben als MAP (mitausreisender Ehepartner) auf Dauer nicht vorstellen konnte, bewarb ich mich vor der Abreise ebenfalls beim DED - und wurde akzeptiert und in die Kartei aufgenommen. In Vietnam gelang es mir dann tatsächlich, einen Projektplatz zu finden, der meinen Neigungen und Fähigkeiten entsprach. Ab Juni 1996 arbeitete ich im Goat and Rabbit Research Center, 50 km westlich von Hanoi. Mehr dazu hier.


 

Im Mai 2000 kehrten Ute und ich dann nach mehr als sechs Jahren Vietnam zurück nach Deutschland. Ute arbeitete noch bis Ende 2000 in der Geschäftsstelle des DED, zuerst in Berlin, dann, nach dessen Umzug, in Bonn. Mich verschlug es ins schöne Kaiserslautern. Da es für mich nach der langen Abwesenheit aussichtslos war, einen Job in meinem alten Beruf zu bekommen, beschloss ich, mich verstärkt meiner alten Leidenschaft zu widmen - dem Computer. Also nahm ich an einer Weiterbildungsmaßnahme zum "Internet-Applikationsentwickler" teil.

Während ich mich weiterbildete wurde Ute Geschäftsführerin von Transparency International - Deutschland (=> Homepage von TI-Deutschland) - in München. Dorthin zog es mich dann ab August 2001 auch. Nach vollbrachter Weiterbildungsmaßnahme bekam ich einen Job bei der SOFTCON IT-Service GmbH in München. Dort arbeitete ich in einem Team, das Software zur Ahndung von Ordnungswidrigkeiten entwickelt.

Nun hätte alles seinen geregelten Gang bis zur Rente gehen können, wenn ... ja wenn es nicht Ute zurück zum DED gezogen hätte. Im Januar 2003 ging sie also für ein halbes Jahr nach Bonn, um sich zur Beraterin Qualitätsentwicklung ausbilden zu lassen. Mitte 2003 wurde sie dann an ihren Dienstsitz Kathmandu in Nepal versetzt und begann, die DED-Mitarbeiter im asiatischen Raum in Qualitätsmanagement auszubilden.

Anfang 2005 wurde sie nach Pretoria versetzt, um auch in Südafrika und Lesotho die DED-Mitarbeiter auszubilden. Die übrigen Länder Afrikas und Lateinamerika wurden übrigens von drei weiteren DED-Qualitätsmanagern betreut. Jedenfalls nahm ich die Versetzung Utes nach Südafrika zum Anlass, über unser Familienleben nachzudenken. Dabei kam ich (und Ute auch) zu dem Schluss, dass ein solches nahezu nicht vorhanden war. Also beschloss ich, meinen Job in München an den Nagel zu hängen, unseren Hausstand nach Bonn zu verlegen und dann mit Ute nach Südafrika auszureisen. Utes Job in Südafrika sollte nämlich nur bis Ende 2005 dauern. Danach sollte sie von der DED-Zentrale in Bonn die Entwicklung des Qualitätsmanagements in der Zentrale und den Länderbüros unterstützen. Es bot sich daher für uns an, nach Bonn zu ziehen und mir dort nach der Rückkehr aus Südafrika einen neuen Job zu suchen.

Dass es mir in Südafrika nicht zu langweilig wurde, dafür sorgte der stete Bedarf der DED-Büros an Leuten, die ein wenig mehr über Computer wissen, als wo man die Dinger einschaltet. Zusätzlich durfte ich auch in der deutschen Schule in Pretoria für einige Wochen als Vertretung für eine erkrankte Lehrerin den IT-Unterricht für einige Klassen beaufsichtigen.

Natürlich blieben Ute und mir auch ein wenig Zeit, das Land zu bereisen. Und natürlich konnte ich es nicht unterlassen, die Zurückgeblieben (im räumlichen Sinne) mit Berichten über unsere Erlebnisse zu versorgen (zu finden hier).

Die folgenden Bilder zeigen einige meiner "Leidenschaften" und "Hobbies".


  Tauchausflug Hier bin ich kurz vor der Ausübung eines meiner Hobbys zu sehen - nein nicht die Mädels - ich tauche ab in die Untiefen des Meeres. Leider kann ich dieser Leidenschaft nur selten frönen.

  Computerexperte vor Ort

Und hier übe ich mein ehemaliges Hobby aus (ehemalig, da ich ja meinen Beruf daraus gemacht habe). Ich kümmere mich um PCs (hier im Büro einer Entwicklungshilfe-Organistion in Hanoi). Dieses Hobby wurde in Vietnam mein zweiter Beruf, da ich anscheinend der einzige deutschsprachige "Computerexperte" vor Ort war und entsprechend viel zu tun hatte - und das alles neben meiner eigentlichen Projektarbeit.


  Weintrinken in Paarl, Südafrika Hier also das versprochene "neue" Bild von mir. Die Haare sind nur unwesentlich grauer, dafür sind aber ein Pfund mehr auf den Rippen - und die Brille ist neu. Das Bild wurde aufgenommen im Oktober 2005 in der Nähe von Paarl. Weinkenner wissen natürlich wo das ist. Für alle anderen: Paarl liegt etwas über 40 km nordöstlich von Kapstadt und beherbergt einige der besten Weingüter Südafrikas. Daher auch das Glas Wein in meiner Hand, dessen Inhalt eine weitere meiner Leidenschaft repräsentiert.

 

Aber noch ist nicht genug der Leidenschaften. Musik ist auch eine - allerdings nur das Anhören selbiger. Besonders die Rockmusik der 60er, 70er und 80er (liegt wohl am Alter). Da fallen mir spontan Deep Purple, Pink Floyd, Vanilla Fudge, Led Zeppelin, AC/DC, Steamhammer und unzählige andere ein. Gleichzeitig liebe ich aber auch die Musik von Gustav Mahler, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und anderen längst verblichenen Musikschöpfern.

Als letztes will ich noch meine Vorliebe für Science Fiction Literatur (ich weiss, nach der Neuen Deutschen Rechtschreibung schreibt man das Sciencefiction oder so ähnlich) kund tun. Die für mich wichtigsten Autoren dieser Litreraturgattung sind Philip K. Dick (wer nicht die nach seinen Romanen gedrehten Filme "Blade Runner" und "Total Recall" gesehen hat, möge dies bitte sofort nachholen!) und John Brunner (z.B. "Morgenwelt" und "Schafe blicken auf"). Nicht zu vergessen: Perry Rhodan (=> Homepage der Perry Rhodan-Serie)! Bei dem einen oder anderen (oder der einen oder anderen) ruft die größte Science Fiction Serie der Welt vielleicht einen ähnlichen Gefühlssturm hervor wie bei mir. Der Erbe des Universums begleitet mich seit meinem 15. Geburtstag durchs Leben.

So, genug von mir. Nein - noch nicht ganz: noch eine ganz kleine Leidenschaft habe ich. Diese:

Frösche noch ein Frosch und noch ein Frosch
das hört ja gar nicht mehr auf mit den Viechern jetzt aber Schluss

Mein Lieblingsfrosch fehlt hier noch. "Er" heißt Ute und ist meine Frau. Da sie sehr "scheu" ist, hat sie mir bisher nicht erlaubt, ihr Bild hier zu verewigen.



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